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Aktuelles aus dem Schulleben

Aktuelles aus dem Schulleben

Ein fester Eintrag im FRI-Terminkalender ist mittlerweile der Besuch des White Horse Theatre an unserer Schule. Englischsprachige Schauspieler zeigen dabei unseren Siebtklässlern, dass es auch ohne profunde Kenntnisse möglich ist, Theaterstücke in einer Fremdsprache zu verstehen. Bei „Move to Junk“ bewegten sich die vier Schauspieler im Alter von 21 bis 27 Jahren direkt in der Lebenswelt der SchülerInnen.

An ihrem ersten Tag in der neuen Schule findet Amanda es schwierig, sich einzugewöhnen. Die anderen Mädchen sind anders als sie. Und dass Stuart sich gut mit ihr versteht, macht es ihr nicht einfacher. Ganz im Gegenteil – alles wird immer schlimmer: Jemand setzt im Cyberspace gemeine Gerüchte über sie in die Welt! Aber welcher ihrer Klassenkameraden steckt dahinter und was kann Amanda tun? Unerbittlich wird Amanda weiter in die Verzweiflung getrieben – und niemand weiß, wer der Täter ist.

Die Aktualität des Stücks machte es für die Kinder umso spannender, denn laut einer aktuellen Studie sind bereits ein Drittel aller Heranwachsenden von Cybermobbing betroffen oder haben es mitbekommen. Positive Reaktionen gab es durchweg von Lehrern wie Schüler zu hören, so dass einem erneuten Besuch in 2020 nichts im Wege stehen sollte.

M. Karl

Schüleraustausch mit dem Collège Canteperdrix, Grasse, 26.01.2019-02.02.2019

Unser Aufenthalt in Grasse war gelungen und verlief programmgemäß. Die Schüler waren in französischen Gastfamilien untergebracht. Der Kontakt zu den Gasteltern war sehr gut und herzlich. Für alle Schüler war es ein positives Erlebnis, das Leben in einer französischen Familie und in einem Collège kennen zu lernen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Der Aufenthalt war von Madame Sèverine Perry, der französischen Kollegin, perfekt vorbereitet worden. Den deutschen Jugendlichen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Besonders erwähnt wurden die Führung der Stadt Grasse, der Besuch mit Führung der Stadt Nizza und vor allem der Besuch von Villa Kerylos. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, das öffentliche Leben außerhalb der Schule kennen zu lernen und die schöne Landschaft bei gemeinsamen Ausflügen zu bewundern.

Was das Familienleben betraf, so waren die Schüler von der ausgesuchten Höflichkeit, den guten Umgangsformen und dem vorzüglichen Essen in den französischen Familien angetan. Dies hatte zur Folge, dass sich auch der Umgangston innerhalb der deutschen Gruppe positiv veränderte.

In ihren Berichten beurteilten die Schüler ihren Aufenthalt als äußerst Gewinn bringend und den Austausch als gelungen. Es wurden bereits Besuche auf privater Ebene für die Sommerferien vereinbart. Das Interesse am Nachbarland ist durch diesen Austausch erheblich gestiegen. Auch wenn die Sprachkenntnisse nicht entscheidend verbessert wurden, so hat sich der Erfahrungshorizont der Schüler erweitert und die Motivation ist gestiegen, die französische Sprache zu erlernen. Die Gruppe war sich einig, dass diese Fahrt nach Frankreich dazu beigetragen hat, unsere Nachbarn besser kennen zu lernen und das deutsche Schulsystem mehr zu schätzen.

Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen des diesjährigen Schüleraustausches beigetragen haben und uns bei der Organisation und Finanzierung unterstützt haben.

Merci à tous et à toutes!

Gabriela Czepelczauer und Florian Beutlrock

Unter diesem Motto fand am 13.11.2018 für einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein Projekttag - ausgehend vom Bayerischen Judo-Verband e.V - statt. Im Rahmen des regulären Sportunterrichts wurden in 45-minütigen Schnuppereinheiten „faires Kämpfen“, „richtig Fallen und Stürzen“ und erste Judotechniken durchgeführt. Unter der Leitung von Kai Grundbrecher, der seit Jahren Trainer beim DJK ist, fand ein sehr gelungener Vormittag statt. Ein herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Vielleicht hat ja an diesem Vormittag der ein oder andere (s)eine neue Lieblingssportart entdeckt.

Carola Huber

Am 14. Februar nahm die FRI mit einer Mädchenmannschaft am 9. Futsal-Cup der Wirtschaftsschule Ingolstadt teil. 9 Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 zeigten spannende Spiele. Die Mannschaft hat sich erfolgreich im Turnier behauptet und den 6. Platz bei insgesamt 11 Teams erzielt. 

Theresa Kammerer

Hass! Ofen! Leid! Ohnmacht! Chaos! Ausrottung! Unrecht! Schmerz! Tod! In der abgedunkelten Aula der Ludwig-Fronhofer-Realschule standen diese aussagekräftigen und zugleich bedrohlichen Begriffe auf der Leinwand, während komplett schwarz gekleidete Schüler aus deren Anfangsbuchstaben das Wort „Holocaust“ bildeten. Dieses eindrucksvolle Bild entstand zu Beginn der Gedenkfeier für die Opfer des Holocaust, welche am Montag, den 28.01.2019 an der Ingolstädter Realschule stattfand, nachdem die anfangs zu sehende idyllische Blumenwiese jäh durchbrochen wurde.

Bereits seit 1998 gestaltet eine der weiterführenden Schulen der Stadt diese Gedenkfeier, wobei sich das Organisationsteam einiges einfallen ließ. Bereits die Anordnung der Stühle im Publikum in drei Blöcke veranschaulichte das gut durchdachte Konzept der Veranstaltung, das unter dem Motto „Zeitenwechsel – Perspektivenwechsel – Positionen“ stand. Zu Beginn erhoben sich mehrere Schüler, während auf der Leinwand pfeifend eine Dampflok fuhr, und begaben sich zur Bühne. Die dadurch im Publikum entstandenen Lücken symbolisierten die in der NS-Zeit entstandenen Lücken in der Gesellschaft.

Nach dem tragenden Musikstück „Prayer“ des jüdischen Musikers Ernest Bloch begrüßte Realschuldirektorin Silvia Retzer die anwesenden Gäste. In ihrer Rede wies sie nicht nur auf die Vergangenheit hin, sondern auch darauf, dass auch heute fast 90 Prozent der jüdischen EU-Bürger bereits Erfahrung mit antisemitischen Kommentaren gemacht haben. Das Ziel der Veranstaltung sei demnach nicht nur das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, sondern auch ein Zeichen gegen Rassismus und die aktuellen bedenklichen Entwicklungen zu setzen.

In einem Filmbeitrag erzählte der Sinto Peter Höllenreiner eindrucksvoll und berührend von seinen Erinnerungen an die NS-Zeit. Der Münchner, dessen Familie seit dem 15. Jahrhundert in Bayern lebt, wurde als kleiner Junge mit seiner Familie zunächst ins KZ Auschwitz gebracht. Insbesondere der drei Tage dauernde Transport in einem Güterwaggon hat sich bis heute in sein Gedächtnis eingebrannt. Bis heute verfolgt ihn das Rattern der Zugräder auf den Gleisen in seinem Kopf und verursacht noch immer Angstzustände.

Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, ging in seiner Rede auf die „Spitze der Perversion“ des nationalsozialistischen Systems und den „größten Zivilisationsbruch der Menschheitsgeschichte“ ein. Der ehemalige Kultusminister thematisierte aber auch die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, wie beispielsweise die Verharmlosung der NS-Zeit durch den AfD-Politiker Alexander Gauland. Er appellierte an die Zuhörer, die Taten der Nationalsozialisten nicht zu vergessen oder zu verharmlosen und sich stets an das „Nie wieder“ zu erinnern.

Gabriel Engert, Kulturreferent der Stadt Ingolstadt, verwies nach dem jüdischen Lied „Hine ma tov uma naim“ darauf, dass die 1,5 Millionen Toten von Auschwitz nicht nur als Symbol für das Leid der NS-Zeit gelten, sondern auch als Erinnerung an die „Fähigkeit zum Bösen und zum Machtmissbrauch“ dienen müssen. Gerade auch im Hinblick auf die wieder aufkommenden rassistischen Tendenzen in unserer heutigen Gesellschaft könne man dies gar nicht oft genug betonen.

Die Schüler, die anfangs mit den Buchstaben das Wort „Holocaust“ gebildet hatten, drehten ihre Schilder, so dass das Wort „Gedenktag“ entstand. Auch hier stand jeder Buchstabe für ein damit verbundenes Wort wie beispielsweise „Erinnerung“, „Demut“ oder „Trauer“. Als Symbol für das Gedenken an die Opfer wurde ein großer Davidstern in die Mitte der Aula gelegt, um den farbige Winkel, die für die anderen von den Nationalsozialisten verfolgten Gruppen stehen, gelegt und Kerzen entzündet wurden.Als Symbol für eine bunte und vielfältige Gesellschaft zogen die Schüler ihre schwarzen Oberteile aus und füllten mit ihren nun farbenfrohen T-Shirts die zu Beginn der Veranstaltung entstandenen Lücken.

Dass der Antisemitismus auch heute ein allgegenwärtiges Problem ist, wurde anhand von vorgetragenen Fakten deutlich. So werden beispielsweise noch immer Lügen über die jüdische Bevölkerung verbreitet oder in Synagogen Hakenkreuze in Bänke geritzt. Wie man diesen Tendenzen entgegnen kann, zeigten einzelne Schüler auf. Abschließend hielt die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Die Schüler setzten sich für ein friedliches Miteinander, Toleranz und Respekt ein und schlossen mit den Worten „Ihr seid Menschen!“.

Am Ende war auch die zu Beginn ergraute Blumenwiese wieder bunt und idyllisch, nachdem im Laufe der Veranstaltung immer mehr Mohnblumen, die bewusst als Symbol gewählt wurden, erblüht sind. Die Zuschauer der knapp einstündigen Gedenkfeier wurden somit in eine positive Zukunft entlassen, in der Hoffnung, dass sich solche Gräueltaten nicht wiederholen werden.

Am 12.12.2018 war FranceMobil bei uns in der Schule. Léa Chouin, französische Lektorin in Bayern hat eine Animationsstunde für unsere 9. und 10. Klasse gehalten. Unsere Schüler wurden noch einmal für die französische Sprache und frankophone Kultur sensibilisiert und für Mobilitätserfahrungen im Partnerland motiviert. Französisch gilt häufig als eine schwierige und eher elitäre Sprache. Aber stimmt das wirklich? Sicher nicht!

Französisch ist eine Investition in die Zukunft, eine der meist gesprochenen Sprachen in der Europäischen Union, eine gute Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen!

Die Fotos zeigen die Begeisterung der Schüler, die sich für Französisch entschieden haben!

Gabriela Czepelczauer

Am 10.11.2018 haben einige Schüler der Ludwig-Fronhofer-Realschule Strasbourg, eine französische Stadt mit einem einzigartigen Charme erkündet und kennengelernt.

G. Czepelczauer

Fronhofer Realschule und Katharinengymnasium gedenken dem Ende des Ersten Weltkriegs

Am 12.11.18 fand eine Gedenkveranstaltung zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkrieges am Westfriedhof statt. Gemeinsam mit dem Katharinengymnasium und dem Volksbund für Kriegsgräberfürsorge wurden symbolisch 100 Kerzen, Lichter für den Frieden, durch Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen entzündet. Gleichzeitig war dies der Anlass, die Aktion "Lichter für den Frieden" an Schulen wieder zu beleben. Hier können Schülerinnen und Schüler der FRI und des KG in den nächsten Wochen Kerzen bestellen, das Geld geht in Projekte für den Frieden (z.B. zwischen Jugendlichen verschiedener Länder) und die Pflege von Kriegsgräberstätten. Es wäre schön, wenn ihr diese Aktion durch den Kauf von Kerzen unterstützen könntet!

Aber nicht nur den Opfern des Ersten Weltkrieges wurde gedacht, auch denen des Zweiten Weltkrieges und anderer Konflikte wie dem aktuellen Krieg in Syrien. Über die Zustände dort und die Flucht vor Zerstörung und Gewalt nach Deutschland berichtete eine 14-jährige Schülerin des Reuchlingymnasiums, die seit 2015 in Deutschland ist und die bei ihrer Flucht mit 11 Jahren von ihrer Familie getrennt wurde. Erst seit Kurzem sind die Eltern und Geschwister auch hier in Ingolstadt. Ihr Bericht war eine Mahnung, Kriege heute nicht zu ignorieren und vergangene Konflikte nicht zu vergessen. Um so mehr freut es uns, dass alle beteiligten Schülerinnen und Schüler beider Schulen ohne zu zögern an dieser Veranstaltung teilnahmen, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und ein Zeichen gegen das Vergessen und für den Frieden zu setzen.

M. Schuster

Weitere Berichte unter folgenden Links: 

https://www.intv.de

https://www.donaukurier.de

 

 

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